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Breitensport - Archiv -
wir bewegen was im Strohgäu
 
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20. April 2002

Trotz unsicherer Wetterprognose trafen sich heute morgen gegen 9:30 Uhr unverwegene Breitensportler mit Frauen, Kindern oder Bekannten am Bahnhof in Korntal. Flugs wurden ca. 20 Fahrräder auf den LKW unseres Sportkameraden Werner verladen. Mit der S-Bahn fuhren wir dann nach Echterdingen, um dort die Fahrräder wieder in Empfang zu nehmen. Die erste Station war der Zeppelinstein, bei welchem unser Wanderführer Rolf die Radler aufklärte, dass hier 1908 der Zeppelin notlanden musste und anschliessend durch die Auswirkungen einer Windböe explodierte. Weiter ging’s entlang dem südwestlichen Flughafengelände vorbei an den Hangars der US-Armee und dem derzeit noch im Bau befindlichen neuen Luftfrachtzentrum. Die nächste Station war der Tower in Bernhausen, welcher interessanterweise ausserhalb edes Fluggeländes steht. Von hier bot sich eine eindrucksvolle Aussicht auf den Flughafen sowie auf die startenden und landenden Flugzeuge. Der weitere Weg mitten durch „Filderkraut- Äcker“ führte uns an das östliche Ende der Start- und Landebahn mit den Einrichtungen des Instrumentenlandesystems, wo die Flugzeuge zum Greifen nahe über unsere Köpfe hinwegflogen. Unter der Autobahn hindurch und nördlich an dieser entlang zurück fuhren wir durch Wiesen, Wälder, entlang an Seen und Bächen ins „Zillertal“, welches im Körschtal liegt. Dort bestand ausgiebig Möglichkeit, sich zu stärken, und mancher wird noch lange vom dampfenden Zwetschgenkuchen schwärmen. Nach Aufbruch und dem obligatorischen „Feuerwehrbild“ fuhren wir wieder zurück zum Flughafen, um zusammen mit dort zu uns stossenden weiteren Breitensportlern mit Anhang an der Flughafenführung teilzunehmen. Hier wurde uns von einem ehemaligen Fluglotsen viel Interessantes erklärt und gezeigt, lebendig untermalt mit einer Vielzahl persönlicher Erlebnisse und Anekdoten. 
Abschliessend radelten wir zurück zum Bahnhof nach Echterdingen um dort die Räder wieder auf den LKW zu verladen und mit der S-Bahn nach Korntal zu fahren. Nach dem letzten Entgegennehmen der Fahrräder und Überwinden des legendären „Willibuckel“ sind alle matt, aber mit dem Gefühl, einen zwar kühlen, aber schönen Tag erlebt zu haben, gesund wieder zuhause angekommen.
Dass sich die Strapazen in Grenzen hielten verdanken wir unserem Transporteur Werner. Für die hervorragende Organisation und Führung herzlichen Dank an Martin und Rolf.
- jg -

Fotodokumentation Radlspass
Fotodokumentation Flughafenführung