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TSV meldet drei Mannschaften für den Punktspielbetrieb
Der Fußball hat Hochkonjunktur beim TSV Münchingen. Das Team von Trainer Dietmar Seethaler ist in die Landesliga zurückgekehrt, und nun steigt auch noch eine dritte Mannschaft in den Punktspielbetrieb ein.
Von Andreas Klingbeil
Sie wussten schon gar nicht mehr wohin mit den Spielern. Und bevor sich schlechte Stimmung breit macht, weil es zu viele Bankdrücker gibt, entschloss sich Münchingens Abteilungsleiter Hans-Peter Kurz den TSV III zu melden.
Ein Ausdruck dessen, was der souveräne und überlegene Bezirksligameister der vergangenen Saison mit seinem attraktiven Spiel ausgelöst hat: Einen regelrechten Boom - man spielt gerne in Münchingen. Das ist im Erfolgsfall auch nicht so schwer. Nach 23 Siegen, fünf Unentschieden und nur zwei Niederlagen in 30 Begegnungen müssen die Seethaler-Schützlinge das Verlieren erst wieder lernen. Mit einer ähnlichen Bilanz dürften sie die Runde in der Landesliga wohl kaum überstehen.
Zudem muss sich die Mannschaft im taktischen Bereich umstellen. Der Trainer will in der Defensive mit der Viererkette spielen. Bislang hatte man mit Holger Würth, der seine Laufbahn beendet hat, noch einen klassischen Libero hinter den Abwehrspielern. Alternativen für die zentrale Defensivformation sind Neuzugang Michael Zorko (TKSZ Ludwigsburg), Gabriel Fota, Michael Sparka und Tim Schweizer. Ergänzt werden sie von Constantino Capella, Murat Solmaz, den Neuzugängen Harun Sever (Spvgg. Feuerbach), Timo Neuwirth (TSV Asperg) sowie Marcel Weber.
Vorne bleibt dagegen alles beim alten. Seethaler hat nicht vor, vom System mit drei Spitzen abzuweichen. Warum soll er seine Mannschaft auch ihrer Stärken berauben? Marc Pendl, Michele und Luigi Ancona sowie die beiden Neuen Eduard Reinhardt (TSC Stuttgart) und Raphaele Cervone (TKSZ Ludwigsburg) sollen für die nötigen Tore sorgen. Sollte das nicht klappen, dann hat der Übungsleiter noch einen weiteren Trumpf im Ärmel. Jens Kasper ist nach Münchingen zurückgekehrt, zunächst jedoch für die zweite Mannschaft vorgesehen. Über ausreichend Landesligaerfahrung verfügt der Routinier allemal. In Münchingen geht wieder etwas - der Rückkehrer ist ein Beleg dafür. |