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| Der doppelte Meister bastelt
an einem dritten Team |
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Aufstieg
in die A-Liga setzt neue Kapazitäten beim TSV
Münchingen frei - Keinerlei Nachwuchssorgen - Trainerduo zieht
an einem Strang
Der
TSV Münchingen kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus.
Gelang der ersten Mannschaft die Meisterschaft in der Bezirksliga, zog
nun die zweite mit dem Titelgewinn in der B-Liga nach. Künftig
sollen gar drei Herrenteams um Tore und Titel kämpfen.
Von Andreas
Steimann
Geht es nach den Vorstellungen des Abteilungsleiters Hans-Peter Kurz,
so kann die fußballerische Zukunft des TSV
Münchingen nach dem Aufstieg der beiden Aktivenmannschaften in
die Landes- beziehungsweise A-Liga nur in eine Richtung gehen: noch
größer, noch besser, noch erfolgreicher. "Ich
überlege, ob wir für die nächste Saison eine
dritte Mannschaft zum Spielbetrieb anmelden", hat Kurz unmittelbar nach
dem zweiten Titelgewinn in dieser Saison Handlungsbedarf ausgemacht.
Bereits heute Abend will er sich mit den beiden Erfolgstrainern Dietmar
Seethaler und Thomas Krauß sowie den Spielern beider
Mannschaften zusammensetzen, um die Zukunft abzuklopfen. "Selbst wenn
eine dritte Mannschaft in der C-Liga mehr Arbeit bedeutet", so Kurz,
"haben es die Fußballer vor allem mit Blick auf die starke
eigene Jugend verdient, dass sie bei uns optimale
Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden."
Tatsächlich kann sich der TSV Münchingen im Gegensatz
zu vielen anderen Vereinen hierzulande über eines nicht
beklagen: Nachwuchsmangel. In der ablaufenden Spielzeit haben allein in
den beiden Kadern der Bezirks- und B-Liga 48 Spieler, darunter
zahlreiche Jungspieler, um einen Stammplatz gerungen. Mit Beginn der
neuen Saison drängen noch einmal fünf A-Jugendspieler
in den Aktivenbereich, hinzukommen weitere Talente, die momentan mit
Erfolg in der A- beziehungsweise B-Jugend-Bezirksstaffel kicken. Mit
Jens Kasper (zuletzt Spielertrainer in Poppenweiler) und Giosuv
Öczan, der den Militärdienst in der Türkei
absolviert hat, kehren zwei verdiente TSV-Spieler zurück.
Insgesamt,
so Kurz, nehmen momentan 26 Fußballteams des TSV
Münchingen am Spielgeschehen teil. Eine beachtliche Zahl, wenn
man bedenkt, dass der TSV nach dem Abstieg aus der Landesliga vor zwei
Jahren einen grundsätzlichen Neuaufbau vollziehen musste. "Ich
habe es damals gemacht wie vor 40 Jahren", erinnert sich Hans-Peter
Kurz noch gut an die eigenen Vorgaben. Weil die Jugend die
Zusammengehörigkeit sucht, müsse sie
verstärkt eingebunden werden ins Vereinsleben. Diese
familiäre Atmosphäre, so Kurz, sei letztlich der
Hauptgarant für den Erfolg geworden. Dass der rührige
Abteilungsleiter inzwischen eher im Hintergrund agiert, hat einfache
Gründe. In dem Duo Seethaler/Krauß hat Kurz ein
Gespann gefunden, das nicht gegen, sondern miteinander arbeitet und
zudem hohen Wert auf Disziplin legt. "Kein Spieler aus der Ersten war
sich zu schade, auch mal in der Zweiten zu spielen", freut sich Kurz
über den mannschaftsübergreifenden Gemeinschaftssinn
beim TSV Münchingen. Eines ist nach der spontanen Meisterfeier
vom Sonntag gewiss. Zum Pokalfinale am Donnerstag in Kornwestheim
(gegen TSV Eltingen) wird der TSV Münchingen als eine
große Einheit auftreten. "Wir sind Favorit", macht Kurz aus
den Ambitionen keinen Hehl. Im Falle eines Sieges könnten auf
der Münchinger Sportwoche nicht nur die beiden Meisterwimpel,
sondern auch der Pokal präsentiert werden. |
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Das
erste Spiel im Netzbrunnen-Stadion gegen den damaligen Deutschen
Meister Borussia Mönchengladbach im Juni 1971 vor 5000
Zuschauern.
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